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Visuelle RDF- und RDFS-Editierung

Altova SemanticWorks® 2009 bietet umfangreiche Funktionen für das Entwerfen und Editieren von RDF- und RDFS-Dokumenten zur Implementierung von Web-Applikationen auf intuitive, visuelle Art.

RDF (Resource Description Framework) ist ein XML-basierter Standard zum Beschreiben von Ressourcen im Internet, Intranet und Extranet. RDF baut auf bestehenden XML- und URI (Uniform Resource Identifier)-Technologien auf, wobei URIs zum Identifizieren der einzelnen Ressourcen und zur Angabe von Statements über Ressourcen dienen. RDF Statements beschreiben eine Ressource, die Eigenschaften der Ressource und die Werte dieser Eigenschaften und werden oft als "Triples" bezeichnet. RDF-Triples bestehen aus Subjekt, Prädikat und Objekt. Dies entspricht einer Ressource (Subjekt), einer Eigenschaft (Prädikat) und einem Eigenschaftswert (Objekt).

RDF liefert zwar das Modell und die Syntax zum Beschreiben von Ressourcen, definiert selbst aber nicht die Bedeutung dieser Ressourcen. Zu diesem Zweck werden andere Technologien wie z.B. RDFS verwendet.

RDFS (RDF Schema) definiert Vokabulare von RDF-Ressourcen innerhalb einer bestimmten Domain. So könnten z.B. separate RDFS-Vokabulare zur Beschreibung jeder beliebigen Sache erstellt werden, angefangen von Büchern über Internet Standards bis zu Eisarten usw. Mit RDFS werden die zulässigen Eigenschaften definiert, die in einer bestimmten Domain von RDF-Instanzen verwendet werden dürfen. Außerdem werden damit die Klassen festgelegt, zu denen jede Ressouce gehört.

RDF und RDFS werden gemeinsam verwendet und von Maschinen gelesen, die anschließend auf Basis der Beziehungen zwischen Ressourcen logische Ableitungen erstellen und Aktionen setzen können.

RDF bildet außerdem die Grundlage von OWL (Web Ontology Language), einer Spezifikation zur Erstellung von Ontologien für das Semantic Web.

Nähere Informationen über das Semantic Web und die dazugehörigen Technologien finden Sie unter Was ist das Semantic Web?

Visuelles Editieren von RDF-Instanzen

Mit Altova SemanticWorks® 2009 können Sie RDF erlernen und damit experimentieren, indem Sie Dokumente visuell erstellen, die Syntax anhand der RDF-Spezifikation überprüfen und den entsprechenden Code anschließend anzeigen und entweder im RDF/XML- oder N-Triples-Format speichern.

Sie können ein neues RDF-Dokument von Grund auf neu erstellen oder mit einer der Beispieldateien experimentieren, die mit SemanticWorks® 2009 mitgeliefert werden.

SemanticWorks listet alle Ressourcen in Ihrem RDF-Dokument auf dem Register "Resources" in der RDF/OWL-Ansicht auf. Um eine neue RDF-Ressource zu erstellen, müssen Sie nur auf dem Register "Resources" auf die Schaltfläche "Insert resource" klicken und anschließend den Namen für Ihre Ressource definieren.



SemanticWorks RDF instances

Wenn Sie eine der Ressourcen auswählen, wird ein RDF-Graph mit den dazugehörigen Einzelheiten angezeigt, in dem Sie die URI und/oder das Prädikat und den Wert jeder Ressource sehen und editieren können. Sie können die Benutzeroberfläche von SemanticWorks komplett anpassen. So können Sie etwa die Breite der Elemente im Graph anpassen, diesen horizontal oder vertikal ausrichten, den Abstand zwischen Parent- und Child-Nodes adaptieren und sogar die verwendeten Schriftarten und Farben ändern.



SemanticWorks resource details

Mit Hilfe kontextsensitiver Eingabehilfen und eines intelligenten Rechtsklick-Menüs können Sie Einzelheiten in der RDF-Ressource jederzeit ändern oder hinzufügen. Die Eingabehilfen und Menüs bieten nur die Auswahlmöglichkeiten, die aufgrund der RDF-Spezifikation zugelassen sind, um sicherzustellen, dass nur gültige Dokumente erstellt werden können.



SemanticWorks context sensitive menu

Mit SemanticWorks können Sie auch die Syntax Ihres RDF-Dokuments überprüfen. Im Fehlerfenster werden alle Konflikte zusammen mit einem Link angezeigt, sodass Sie diese schnell und einfach finden und beheben können.

Wenn Sie während der Arbeit in die editierbare Textansicht wechseln, sehen Sie wie Ihr Dokument im RDF/XML- oder N-Triples-Format erstellt wird, und Sie können das Dokument jederzeit in jedes dieser Formate exportieren. Die Textansicht bietet Funktionen wie Syntaxfärbung, Klappleisten und Zeilennummerierung zur einfachen Dateinavigation.

Des Weiteren bietet SemanticWorks® 2009 leistungsstarke Funktionen zum Arbeiten mit RDF- in RDFS-Vokabularen (siehe unten) und OWL-Ontologien.



Grafisches Erstellen von RDFS-Vokabularen



RDFS-Vokabulare definieren die zulässigen Eigenschaften (Prädikate) für RDF-Instanzen innerhalb einer bestimmten Domain. Außerdem gestattet Ihnen RDFS, Klassen zur genaueren Klassifizierung der Beziehungen zwischen Ressourcen zu definieren. In SemanticWorks werden die Instanzen, Eigenschaften und Klassen in einem RDFS-Vokabular auf separaten Registern dargestellt, sodass Sie diese unterschiedlichen Elemente problemlos anzeigen und bearbeiten können.

Auf dem Register "Instance" werden alle Ressoucen im Dokument aufgelistet, auf dem Register "Properties" sehen Sie alle Eigenschaften. Wenn eine Eigenschaft im Hauptfenster ausgewählt wird, wird die Domain dieser Eigenschaft in einem anderen Fenster angezeigt. Auf dem Register "Class" werden alle im Vokabular verfügbaren Klassen angezeigt, wobei die Instanzen und Eigenschaften der ausgewählten Klasse in einem separaten Fenster angezeigt werden.



RDFS overview

Durch Klicken auf die Erweiterungsschaltfläche können Sie anschließend die Details zu jedem Element anzeigen und bearbeiten. In SemanticWorks werden Ressourcen grafisch nach deren Assoziationen mit anderen Ressourcen angezeigt.



RDFS detailed view

Die Benutzeroberfläche von SemanticWorks kann komplett an Ihre Bedürfnisse angepasst werden. So können Sie etwa die Breite der Elemente im Graph anpassen, diesen mit horizontaler oder vertikaler Ausrichtung anzeigen, den Abstand zwischen Parent- und Child-Nodes adaptieren und sogar die verwendeten Schriftarten und Farben ändern.

Um Klassenbeziehungen auf einen Blick zu sehen, werden RDFS-Klassen auf der grafischen Anzeige in gelben Kästen angezeigt. Wenn Sie die Maus über ein Element oder Symbol platzieren, werden dessen Bedeutung oder URI angezeigt. Dieselben Eingabehilfen und dieselbe im Abschnitt über RDF beschriebene kontextsensitive Auswahl stehen auch bei der RDFS-Editierung zur Verfügung. Mit Hilfe der Syntaxüberprüfung auf Basis der RDFS-Spezifikation wird sichergestellt, dass Ihr Dokument gültig ist.

Während der Erstellung des visuellen RDFS-Designs generiert SemanticWorks® 2009 automatisch im Hintergrund den entsprechenden RDF/XML- oder N-Triples-Code, den Sie jederzeit durch Klicken auf das Register "Text" ansehen und bearbeiten können.



RDFS text view

Zusätzlich zur Unterstützung für die RDF- und RDFS-Entwicklung bietet SemanticWorks® 2009 leistungsstarke Funktionen für die visuelle OWL-Editierung.

Beginnen Sie noch heute mit dem Semantic Web zu arbeiten. Downloaden Sie eine kostenlose 30-Tage-Testversion, um zu sehen, wie einfach die visuelle RDF- und RDFS-Editierung mit SemanticWorks® 2009 sein kann.



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Was ist das Semantic Web?
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Besuchen Sie die Altova Bibliothek, um mehr über RDF, OWL und das Semantic Web zu erfahren.

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Akronymophobie
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Substantiv. Zustand, der durch eine unübersehbare Anzahl an technischen Abkürzungen, Akronymen und Schlagwörtern verursacht wird. Lässt sich mit dem Altova-Glossar gut behandeln.

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